Wahlkampfauftakt der Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg

Mit dem Leitmotiv „Weniger Staat. Mehr Hersfeld-Rotenburg.“ stimmen sich die Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg inhaltlich auf den Kommunalwahlkampf ein und markieren damit den offiziellen Auftakt ihrer Kampagne zur Kommunalwahl.

Aus Sicht der Jungen Liberalen reicht es nicht aus, bestehende Probleme im Kreis lediglich zu verwalten. Der Anspruch ist, Verantwortung zu übernehmen, zu gestalten und echte Veränderungen anzustoßen. Dafür braucht es klare Positionen, offene Debatten und konkrete Vorschläge.

„Wir stehen für solide Finanzen statt immer neuer Schulden, für moderne Schulen und zeitgemäße Bildung, für geordnete Integration durch Arbeit und für eine starke Wirtschaft als Grundlage einer starken Zukunft. Unser Leitmotiv ist klar: weniger Staat und mehr Hersfeld-Rotenburg.“— Elias Philipp Herzog, Kreisvorsitzender

Inhaltlich setzen die Jungen Liberalen auf konkrete Forderungen in unterschiedlichen Politikfeldern. Grundlage ist ein liberales Menschenbild, das auf Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft und Vertrauen in die Bürgerinnen und Bürger setzt.

„Als Liberale trauen wir den Menschen etwas zu. Staatliche Bevormundung, Verbote und ideologisch motivierte Symbolpolitik lehnen wir ab. Wir wollen wieder über Inhalte streiten, denn genau das braucht unser Kreis. Politik darf nicht an den realen Problemen der Menschen vorbeigehen.“— Elias Philipp Herzog

Ein zentraler Schwerpunkt ist ein liberal-bürgerliches Staatsverständnis. Der Staat soll dort zurückgedrängt werden, wo er den Alltag der Menschen unnötig verkompliziert und Freiheit einschränkt. Gleichzeitig muss er dort wieder handlungsfähig werden, wo er seinen Kernaufgaben nicht ausreichend nachkommt – insbesondere bei der inneren Sicherheit.

„Das Stadtbild hat sich verändert. Viele Menschen empfinden öffentliche Räume nicht mehr als selbstverständlich sicher. Für uns gilt: Ein sicheres Stadtbild ist die Voraussetzung für maximale Freiheit im Kreis.“— Elias Philipp Herzog

Die Jungen Liberalen setzen sich deshalb für eine sichtbar stärkere Polizeipräsenz, eine bessere personelle Ausstattung der Sicherheitsbehörden und eine konsequentere Durchsetzung des Rechts ein.

Auch die Migrationspolitik wird klar adressiert. Als Organisation der demokratischen Mitte sprechen sich die Jungen Liberalen für eine geordnete und verbindliche Integrationspolitik aus. Wer nach Hersfeld-Rotenburg kommt, soll arbeiten können und arbeiten müssen. Asylbewerber sollen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, insbesondere nach § 5 AsylbLG, zu gemeinnütziger Arbeit herangezogen werden. Arbeit strukturiert den Alltag, erleichtert Integration und fördert gesellschaftliche Akzeptanz.

Mit diesem Wahlkampfauftakt legen die Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg einen klaren liberalen Gegenentwurf zur bestehenden Kreispolitik vor und leisten einen Beitrag dazu, den Kreis zukunftsfähig, sicher und handlungsfähig zu machen.