Junge Liberale Hersfeld-Rotenburg fordern Tankrabatt und Aussetzung der CO2-Abgabe: „Spritpreise werden zur Mega-Belastung für unsere Region“

Die Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg fordern einen bundesweiten Tankrabatt sowie die Aussetzung der CO2-Abgabe. Hintergrund sind die stark gestiegenen Spritpreise, die insbesondere im ländlichen Raum zu einer erheblichen Belastung für Bürger und Wirtschaft werden.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind (Stand 2021) rund 77.700 Pkw zugelassen. Für viele Menschen ist das Auto kein Luxus, sondern Voraussetzung, um Arbeit, Ausbildung und alltägliche Wege überhaupt bewältigen zu können.

Gerade Pendler aus unserem Landkreis und darüber hinaus legen täglich nach Bad Hersfeld, Rotenburg oder Heringen weite Strecken zurück. Die aktuellen Spritpreise führen dabei schnell zu Mehrkosten von über 100 Euro im Monat, eine erhebliche Belastung für viele Haushalte.

„Die Tankpreise explodieren, und gerade bei uns im ländlichen Raum sind die Menschen auf das Auto angewiesen. Wer hier wohnt, kann nicht einfach auf Bus oder Bahn ausweichen. Der einzige Profiteur der hohen Spritpreise ist aktuell der Staat, das muss endlich ein Ende haben“, erklärt Elias Philipp Herzog, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg und Mitglied des Landesvorstandes der Jungen Liberalen Hessen.

Auch für die regionale Wirtschaft seien die steigenden Preise ein ernstes Problem. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg sei ein bedeutender Logistikstandort in Hessen. Hinzu kommen zahlreiche Handwerksbetriebe, Fahrschulen sowie Bus- und Reiseunternehmen, die in besonderem Maße auf bezahlbaren Kraftstoff angewiesen sind.

Die Jungen Liberalen kritisieren das aus ihrer Sicht uneinheitliche Vorgehen der Bundesregierung und fordern ein entschlossenes Handeln im Interesse der Bürger.

„Die Bundesregierung diskutiert, die Menschen hier vor Ort zahlen. Das ist das falsche Signal. Wir brauchen jetzt schnelle und spürbare Entlastungen statt weiterer teurer Unsicherheit“, so Herzog.

Konkret sprechen sich die Jungen Liberalen für eine Aussetzung der CO2-Abgabe aus, die derzeit rund 17 bis 20 Cent pro Liter ausmacht. Zusätzlich fordern sie einen bundesweiten Tankrabatt von mindestens 10 Cent pro Liter. Ziel sei es, die gestiegenen Staatseinnahmen infolge der hohen Preise an die Bürger zurückzugeben.

„Wir setzen uns für eine Aussetzung der CO2-Abgabe und einen sofortigen Tankrabatt ein. Bereits 2022 hat der damalige Bundesfinanzminister Christian Lindner gezeigt, wie eine schnelle Entlastung funktionieren kann. Gerade im ländlichen Raum ist es jetzt eine Frage der Vernunft, die Bürger beim Tanken spürbar zu entlasten“, betont Herzog abschließend.