Hersfeld-Rotenburg / Hohenroda – Die Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg haben eine Online-Petition gestartet, um mehr Transparenz bei den Wasser- und Abwassergebühren sowie eine grundlegende Reform der Gebührenpolitik des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Landkreis Hersfeld-Rotenburg (WAZV) zu erreichen.
Hintergrund sind seit Jahren außergewöhnlich hohe Wasser- und Abwassergebühren, die viele Bürger – insbesondere in Hohenroda – stark belasten. Aus Sicht der Jungen Liberalen ist die aktuelle Situation das Ergebnis einer verfehlten Gebührenpolitik.
„Seit über 20 Jahren zahlen viele Haushalte Rekordwassergebühren. Diese Belastung ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg, Elias Philipp Herzog.
Der WAZV habe es bislang nicht geschafft, die Kosten- und Gebührensituation nachhaltig zu stabilisieren. Besonders kritisch sehen die Jungen Liberalen, dass für viele Bürgerinnen und Bürger kaum nachvollziehbar sei, wie sich die Gebühren konkret zusammensetzen.
Auch die politische Verantwortung müsse klar benannt werden. Über ihre Vertreter sind die Kommunen direkt im Zweckverband vertreten und damit an den Entscheidungen beteiligt.
„Die Gebührenpolitik im WAZV wird seit Jahren maßgeblich von CDU, SPD und FWG geprägt. Auch Hohenroda stellt Vertreter im Zweckverband. Der Bürgermeister von Hohenroda ist zudem stellvertretender Vorsitzender des WAZV“, so Herzog.
Der wachsende Unmut in der Bevölkerung sei inzwischen deutlich sichtbar. Mehrere eingereichte Klagen gegen den Zweckverband würden zeigen, wie groß die Unzufriedenheit über die anhaltend hohen Gebühren inzwischen sei.
Mit der Petition fordern die Jungen Liberalen insbesondere:
Ziel sei es, die Gebührenbelastung für Bürgerinnen und Bürger spürbar zu reduzieren und auf ein nachvollziehbares Maß zu bringen.
Die Petition ist online abrufbar und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die mehr Transparenz und eine verantwortungsvollere Gebührenpolitik beim WAZV einfordern wollen.