Mehr Tempo für Mobilität – Grenzen bremsen, Infrastruktur beschleunigen.

Die Jungen Liberalen Wartburgkreis-Eisenach und die Jungen Liberalen Hersfeld-Rotenburg sprechen sich für eine intensivere Zusammenarbeit über Kreis- und Landesgrenzen hinweg aus. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen in der Region nachhaltig zu verbessern, insbesondere für junge Menschen, Familien und Berufspendler.

Die Regionen rund um Eisenach, den Wartburgkreis und den Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind historisch und wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Dennoch bestehen infrastrukturelle Hürden, die eine echte Vernetzung erschweren. Diese wollen die Jungen Liberalen beider Kreise mit drei konkreten Projekten gezielt angehen.

“Mobilität kennt keine Landesgrenzen. Mit abgestimmten Takten und modernen Landesstraßen wollen wir die Mobilität vor Ort deutlich verbessern. Unsere Region braucht einen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Die Reaktivierung der Werratalbahn ist dafür eine kostengünstige und realisierbare Lösung“, führt Elias Philipp Herzog, Kreisvorsitzender der JuLis Hersfeld-Rotenburg aus.

„Unsere Region liegt in der Mitte der Bundesrepublik. Dies bietet riesige Chancen für unsere Wirtschaft. Es wird Zeit, diesen Standortfaktor endlich nutzbar zu machen. Dazu braucht es die passende Infrastruktur. Sie ist unser Erfolgsgarant.“, bekräftigt Leon Bender, der Kreisvorsitzende der JuLis im Wartburgkreis.

Erstens fordern wir die Reaktivierung der Werratalbahn (Bahnstrecke Bad Salzungen – Vacha – Heringen – Gerstungen) für den öffentlichen Personennahverkehr. Eine moderne Bahnverbindung würde Pendlern eine echte Alternative zum Auto bieten,Ausbildungs- und Arbeitsorte besser anbinden und einen wichtigen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs leisten.

Zweitens setzen wir uns für eine besser abgestimmte Taktung der kreis- und länderübergreifenden Buslinien ein. Lange Wartezeiten und unzureichende Anschlüsse erschweren aktuell den Alltag vieler Menschen. Ein besser abgestimmtes Angebot erhöht die Mobilität im ländlichen Raum und schafft mehr Flexibilität, gerade für Gruppen wie Schüler.

Drittens ist die Instandsetzung grenzüberschreitender Straßen notwendig, beispielsweise der Dippacher Straßezwischen Heringen und Berka (Werra). Solche Verbindungen sind für Pendler, Handwerksbetriebe und Familien von großer Bedeutung und stärken die regionale Wirtschaft.

“Die Landesstraße zwischen Heringen und Berka ist in einem allgemein gefährlichen Zustand. Sie steht damit für das symbolische Scheitern der hessischen Landesregierung bei ideologiefreier Mobilität. Wir freuen uns, wenn die SPD und die CDU sich vor Ort auch für schnelle Maßnahmen zur Sicherheit der Bürger einsetzen. Gleichzeitig erwarten wir, dass beide Parteien Druck auf die schwarz-rote Landesregierung in Wiesbaden machen.”, betont Herzog abschließend.

Für die Jungen Liberalen ist klar: Moderne Mobilität darf nicht an Landesgrenzen enden. Wer die Region stärken will, muss Zusammenarbeit über administrativeGrenzen hinweg ermöglichen. Wir stehen für eine Politik, die Chancen für junge Menschen schafft und die Attraktivität unserer Heimat nachhaltig verbessert.

Personen von links: Elias Philipp Herzog und Leon Bender
JuLis aus Hersfeld-Rotenburg und dem Wartburgkreis werben für bessere Mobilität über Landesgrenzen hinweg.

Personen von links: Elias Philipp Herzog und Leon Bender | Foto: Junge Liberale Hersfeld-Rotenburg (frei zur redaktionellen Verwendung)